Trauerfeier für diejenigen, die sonst keine hätten

Hauptfriedhof: Die Evangelische und die Katholische Kirche laden am 8. Mai wieder zu einer Gedenkfeier in die Trauerhalle ein

Innenaufnahme der Trauerhalle Hauptfriedhof Mannheim
(30.04.2026) In der Trauerhalle des Mannheimer Hauptfriedhofs findet am Freitag, 8. Mai, um 12 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt: Er ist verstorbenen Gemeindemitgliedern gewidmet, die ohne Trauerfeier bestattet wurden. Durch diese Feier haben Menschen aus dem Umfeld der Verstorbenen die Möglichkeit, sich in deren Gedenken zu versammeln und sich von ihnen zu verabschieden. Diese ökumenische Feier gibt es vier Mal im Jahr.

Raum für feierliche Verabschiedung bieten

„An der Seite der Menschen zu sein, sie in ihren Lebensstationen und auch im Tod zu begleiten, das ist eine unserer Kernaufgaben als Kirche,“ sagt die evangelische Pfarrerin und Dekanstellvertreterin Anne Ressel. Sie gestaltet die Feier gemeinsam mit einem katholischen Kollegen Diakon Christian Möhrs aus der Neckarstadt. „Zu dieser Aufgabe gehört auch, dass wir Trauernden die Möglichkeit und den Raum bieten, sich von Verstorbenen zu verabschieden“. Eine Trauerfeier bietet dazu den Rahmen.

In Würde Abschied nehmen

„Uns ist es wichtig, dass diese Menschen noch einmal mit Namen genannt werden“, erläutert Pfarrerin Ressel. In jeder dieser Gedenkfeiern werden daher die Namen der Verstorbenen verlesen. Wenn Nahestehende etwas über den Verstorbenen oder die Verstorbene einbringen möchten, können sie dies vorab mit Pfarrerin Anne Ressel besprechen. Kontakt: E-Mail: anne.ressel@kbz.ekiba.de. Foto: de Vos (dv/schu)